Eure Soulfood-Rezepte: Pancakes, Thai-Curry & Ratatouille

Eure Soulfood-Rezepte: Pancakes, Thai-Curry & Ratatouille

Drei Rezepte zum Wohlfühlen

Soulfood – das ist Essen, das die Seele wärmt und einfach glücklich macht. Vor ein paar Wochen wollten wir deshalb von Euch wissen, was eigentlich Euer absolutes Soulfood-Rezept ist. Was kocht Ihr am liebsten, um es Euch so richtig gut gehen zu lassen? Mit welchem Gericht verbindet Ihr eine schöne Erinnerung oder positive Gefühle? 

Aus den vielen verschiedenen Einsendungen haben wir uns drei Rezepte ausgesucht, die wir unbedingt gemeinsam mit Euch kochen und ausprobieren wollten. Heute zeigen Euch Manuela, Fiona und Simon ihre Lieblingsgerichte und erzählen ein bisschen darüber, was Soulfood für sie bedeutet.

Frau mit Pfannkuchen auf Teller

Manuelas Bananen-Pancakes

Frühstück ist nicht umsonst auch als die wichtigste Mahlzeit des Tages bekannt: Morgens füllen wir unseren Energietank wieder auf, um mit Elan in den neuen Tag zu starten. Unser Körper ist quasi ein Verbrennungsmotor – und ohne den richtigen Kraftstoff läuft er einfach nicht rund.

Manuela verbindet aber noch viel mehr mit ihrem Frühstück: „Meiner Ma war es immer wichtig, dass wir als Kinder nicht alleine in den Tag gestartet sind. An unserem Frühstückstisch sind wir darum jeden Tag als Familie zusammen gekommen“. Für Manuela wird in einer geselligen Runde so jede Mahlzeit zu einem wahren Genuss-Moment. „Für mich gehören auch Freunde zur Familie“, deshalb bringt sie bei leckerem Essen gerne all ihre Lieblingsmenschen an einen Tisch zusammen. Besonders am Wochenende, an Feiertagen oder im Urlaub wird das Spätstück ausgiebig zelebriert. Dann ist neben einer großen Portion Pancakes auch jede Menge Zeit für gute Gespräche.

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Minuten

Als Erstes die Bananen in einer Schüssel zerdrücken, das klappt am besten mit einer Gabel. In einer zweiten Schüssel Ei, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zimt gut verquirlen. Als Nächstes mit einem Mixer die Eiermischung und die Bananen mischen und anschließend Mehl, Backpulver und Puddingpulver unterheben. Zum Schluss nach und nach die Milch hinzufügen und alles gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. 

Ausreichend Öl in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze die Pfannkuchen (ca. 8 cm im Durchmesser) für je 2 Minuten ausbacken. 

Die fertigen Pancakes am besten ganz frisch genießen und mit süßen Toppings abrunden. Blaubeeren, Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Apfelmus, Nutella, Sahne, Vanilleeis, Vanillesoße, Erdbeersirup, Kokosraspel, Mandelsplitter… auf die Pfannkuchen kommt, was immer das Herz begehrt!

Frau mit Schüssel in der Hand.

Fionas Thai-Curry (vegan)

„Das vegane Thai-Curry ist mein absolutes Go-To-Rezept! Ich liebe, dass ich davon immer wieder neue Variationen ausprobieren kann, je nachdem, welches Gemüse ich gerade im Kühlschrank habe“. Egal, ob spontaner Besuch vorbeikommt oder ob es nach der Arbeit einfach mal schnell gehen muss: Ein Curry ist ratzfatz fertig. So bleibt mehr Zeit zum Quatschen und Entspannen mit Freunden. Fiona verbindet mit ihrem veganen Curry eine gemütliche Zeit mit Freunden, bei der sie abschalten und so richtig zur Ruhe kommen kann.

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 25 Minuten

Als Erstes geht’s an Schneidebrett: Knoblauch und Ingwer fein hacken, Paprika, Karotten, Zucchini und Räuchertofu in Würfel schneiden. Währenddessen den Reis nach Packungsanweisung kochen.

Die Hälfte des Kokosöls bei mittlerer Hitze in einer großen Pfanne oder Wok erhitzen und den Tofu darin für etwa 3 Minuten knusprig anbraten. Tofu aus der Pfanne nehmen und das restliche Kokosöl in die Pfanne geben. Currypaste, Knoblauch und Ingwer dazugeben und für etwa 3 Minuten anbraten. Als Nächstes kommen Paprika, Karotten und Zucchini dazu – das Ganze kurz mischen und dann mit Sojasoße und Kokosmilch ablöschen. Die Mischung kurz aufkochen lassen und dann bei schwacher Hitze für ca. 5 Minuten köcheln lassen. Als Nächstes wird die Erdnussbutter eingerührt, der Tofu wieder in die Pfanne gegeben und alles für weitere 5 Minuten gekocht. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer frischem Limettensaft abschmecken.

Das vegane Thaicurry servierst Du mit fluffigem Reis und einer Limettenscheibe – guten Appetit!

Mann mit Teller in Hand

Simons Lachs-Ratatouille

Simon verbindet sein liebstes Soulfood-Gericht mit seiner Mutter, die es früher oft für ihn gekocht hat: „Immer wenn ich Ratatouille mache, erinnert es mich einfach an mein Elternhaus“. Der gesunde Eintopf ist zudem mit nur wenig Aufwand gezaubert und eine leckere, wärmende Stärkung im Herbst. Besonders am Wochenende kocht Simon das Rezept seiner Mutter gerne für ihn und seine Freundin. „Da wir uns in unserer Freizeit gerne auch ein kleines Extra gönnen, koche ich sehr gerne frischen Lachs dazu. Der rundet das Gericht so richtig ab“.

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Minuten

Als Erstes kümmern wir uns um den Lachs: Dafür den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Zwiebel würfeln und den Knoblauch fein hacken. Lachs in eine Auflaufform legen und mit etwas Olivenöl und Zitronensaft bestreichen. Anschließend mit Salz und Pfeffer bestreuen und nach Geschmack etwas Knoblauch auf und um den Lachs in die Auflaufform geben. Den Dill waschen und als ganzen Stängel auf den Lachs geben (dieser wird nach dem Backen entfernt). Den Lachs nun für ca. 25-30 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.  

Während der Lachs backt, kann der Reis nach Packungsanleitung gekocht werden. Die übriggebliebene Knoblauchzehe und die Zwiebel mit etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten, bis die Zutaten leicht gebräunt sind. Die Paprika und Zucchini mit Schale waschen und würfeln und zu den Zwiebeln und dem Knoblauch in die Pfanne geben. Als Nächstes die Tomaten würfeln und ebenfalls dazugeben. Danach den Brühwürfel Rinderbrühe unter die Gemüsemischung rühren und das Ganze unter regelmäßigem Rühren für etwa 10 Minuten schmoren lassen. Zum Schluss noch ein Schuss Asia Sauce unterrühren und das Ratatouille für weitere 2 Minuten schmoren lassen. 

Den Lachs aus dem Ofen nehmen, den Dill und ggf.. Knoblauch entfernen und diesen gemeinsam mit dem Ratatouille servieren. Fertig ist Simons würziges Soulfood-Gericht!

Teile den Beitrag mit Deinen Freunden