Auch wenn der offizielle Frühlingsanfang erst nächsten Monat ist, können wir es kaum erwarten, uns vom kalten und dunklen Winter zu verabschieden.  

Mit dem Frühling kommt für viele auch die Lust auf einen „Reset“ – einen innerlichen Frühjahrsputz, um den Winter hinter sich zu lassen. Da kommt die Fastenzeit gerade gelegen. Jahr für Jahr fasten tausende Menschen zwischen Aschermittwoch (dieses Jahr am 17. Februar) und Ostern (3. April) für 40 Tage. Beim traditionellen Fasten nimmt man zu dieser Zeit nur eine volle Mahlzeit am Tag zu sich, beim Heilfasten verzichtet man ganz auf feste Nahrung.  

Das klassische Fasten ist natürlich nicht für jeden etwas. Doch zum Glück gibt es auch viele andere Möglichkeiten, sich selbst in dieser Zeit zu challengen, seinem Körper etwas Gutes zu tun, alte Gewohnheiten zu überdenken oder neue Ernährungsweisen auszutesten.  

Die Fastenzeit bietet eine tolle Gelegenheit, um neue Trends auszuprobieren, die eigene Ernährung umzustellen und zu schauen, wie es dem Körper nach 40 Tagen damit geht. Im Anschluss ist es so viel klarer, welche Ernährungsweisen oder Food Trends Dir guttun und womit Du Dich rundum wohlfühlstWir stellen Dir hier kurz die beliebtesten Food-Trends zur Fastenzeit 2021 vor!  

Vegan 

Vegane Ernährung ist aktuell in aller Munde und schon längst leicht umzusetzen, da mittlerweile vielfältige Zutaten und Speisen in vielen Supermärken oder auch bei EatHappy zu finden sind. So sind in unseren veganen Sushirollen, Bowls oder Snacks ab sofort veganer Frischkäse und Mayonnaise enthalten – yummy! 

Low Carb 

Der Verzicht auf Kohlenhydrate ist schon lange ein beliebter Ernährungstrend. Probier es doch einfach mal für die Fastenzeit aus! Beim Low-Carb-Trend bestehen Deine Mahlzeiten hauptsächlich aus Gemüse sowie Milchprodukten und Fisch oder Fleisch, um wichtige Fette und den Proteinbedarf abzudecken.  

Zuckerfasten  

Zucker ist nicht gleich Zucker! Es gibt ihn in natürlicher Form, beispielsweise in Früchten, aber auch industriell hergestellt. Beim Zuckerfasten geht darum, auf industriellen Zucker zu verzichten, denn diesekann unser Körper schlechter verarbeiten als natürlichen Zucker. Wie bei jedem Fasten geht es hierbei in erster Linie um ein Umdenken bei alten Gewohnheiten  und darum, sich bewusst zu machen, was man jeden Tag eigentlich zu sich nimmt.  

Gemüse auf Brettchen

Zuckerfasten – Hier versteckt sich der Süßmacher

Wir alle wissen, dass Zucker nicht gerade förderlich für unsere Gesundheit ist. Dennoch essen wir durchschnittlich ganz schön viel davonjährlich fast 35 Kilogramm pro Person 

Dabei versteckt sich der süße Stoff oft in Lebensmitteln, von denen man es vielleicht gar nicht erwartet. Klar, Süßigkeiten enthalten Zucker – doch wusstest Du schon, dass auch viele Lebensmittel wie Toastbrot, Konservengemüse, und sogar Ketchup kleine Zuckerbomben sind?  

Zucker steht bei vielen Verpackungen nicht immer als solcher in der Zutatenliste, sondern kann sich hinter vielen komplizierten Begriffen verstecken. Also wie erkenne ich versteckten Zucker oder andere Süßmacher? Wer zur Fastenzeit also auf industriellen Zucker verzichten möchte, sollte auf Zutaten achten, die auf ose enden. Bei Glukose, Saccharose, Dextrose, Raffinose, Fructose, Maltose, Lactose handelt es sich um Süßungsmittel. Auch bei Lebensmitteln mit Dextrinen, wie Maltodextrin, Weizendextrin oder Malze wie Maltose, Malzextrakt, Gerstenmalz und Gerstenmalzextrakt, sollte man aufpassen. 

Tipps für die Fastenzeit – So klappt’s zuckerfrei!

Auf Zucker zu verzichten, klingt erstmal ganz schön hart – doch wir meinen damit lediglich den industriell hergestellten, raffinierten Zucker. Ungesüßter Apfelmus, Honig oder Trockenfrüchte ohne Zuckerzusatz sind nur wenige Beispiele für leckere Süßungs-Alternativen.  

 Hier haben wir noch ein paar weitere Tipps, die Dich beim Zuckerfasten zur Fastenzeit unterstützen können. 

  • Achte auf regelmäßige Essenszeiten, um Heißhunger zu vermeiden 
  • Wem Wasser auf Dauer zu langweilig wird, der kann auch ungesüßten Früchtetee trinken 
  • Frisch kochen! So vermeidest Du versteckte Zuckerbomben aus Fertiggerichten 
  • Belohne Dich zur Fastenzeit für Erfolge nicht mit Süßem, sondern zum Beispiel mit einem schönen Blumenstrauß 

Granola mit Kokosraspeln – Rezept für ein zuckerfreies Frühstück

Wir finden, auch zur Fastenzeit solltest Du nicht ganz auf die Süße in Deinem Leben verzichten. Darum gibt es hier ein Rezept für ein leckeres Müsli, ganz ohne künstlich hinzugefügten Industriezucker oder Süßstoff!  

Frau isst Müsli

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Minuten

Wir mögen unser zuckerfrei Granola mit Asia-Touch besonders gerne als Frühstück, Dessert oder zum Snacken für zwischendurch. Und so einfach geht’s! 

 Heize den Backofen auf 160 Grad Ober-Unterhitze vor. Mandeln und Cashews hacken und die Vanilleschote halbieren und auskratzen. Erwärme das Kokosöl, bis es flüssig ist. Vermenge anschließend alle Zutaten (außer Gojibeeren) mit dem Kokosöl und verteile alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Wer es etwas süßer mag, kann noch 3 EL Ahornsirup dazu mischen. Danach kommt das Blech für etwa 10 Minuten in den Ofen. 

Während das Müsli im Ofen ist, kannst Du die Gojibeeren in ein kleines Sieb legen und mit heißem Wasser für ca. 10 Sekunden abspülen, damit sie weich werden. Lasse anschließend das Müsli abkühlen und menge die Gojibeeren unter. Schon ist Dein leckeres Granola fertig – perfekt für alle, die Zucker fasten wollen.  

 In einem luftdicht verschlossenen Behältnis ist das Granola etwa 2-3 Wochen haltbar.

Fastenzeit mal anders

Wir finden es spannend, mal für 40 Tage etwas Neues auszuprobieren und uns selber herauszufordern! Doch wer keine Lust auf Food-Fasten hat, kann während der Fastenzeit natürlich auch auf ganze andere Sachen verzichten. Wie wäre es beispielsweise mit einem 40-tägigen Digital Detox? Neben dem Handy kann man auch versuchen aufs Autofahren zu verzichten oder Online-Shopping zu fasten. Zeige uns Deine Gerichte in der Fastenzeit auf Instagram oder Facebook, indem du EatHappy verlinkst! Wir wünschen Dir viel Erfolg!  

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